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WeihnachtsmannhausMagdeburgs Weihnachtsmann Ekke Schwarz kam aus dem Staunen gar nicht mehr heraus: Vor wenigen Tagen sah er sein neues Domizil zum ersten Mal und durfte die letzte Dachschindel aufnageln. Die ist aus rotem Zedernholz, das extra für ihn aus Tirol angeliefert wurde. Das neue Rotwams-Haus auf dem Weihnachtsmarkt ist mit 18 Quadratmetern rund 5 Quadratmeter größer als das alte. Damit können mehr Kinder am Kamin sitzen und dem Bärtigen lauschen.

In dreieinhalb Monaten Bauzeit haben André Becker und Robert Naumann mit ihrem Team von der „Haus- und Bootmanufaktur Magdeburg“ das neue Weihnachtsmannhaus gebaut. Herzstück ist ein Container aus DDR-Zeiten, der mit seinen Grundmaßen von 6 mal 3 Metern ideale Voraussetzungen für die neue Nutzung bot. Darin wurde das voll isolierte Häuschen in Ständerbauweise errichtet – ringsherum holzverkleidet und gestrichen. Vier bodentiefe Fenster geben den Kindern alle Möglichkeiten, beim Weihnachtsmann „Mäuschen“ zu spielen. Clou des Hauses ist eine Klingelanlage, die man bei Abwesenheit des Rotwams läuten kann. Nach dem Zufälligkeitsprinzip werden sieben verschiedene Ansagen abgespielt. Der Bärtige verrät den Kindern darin höchstpersönlich, wo er sich gerade aufhält – ein köstlicher Hörgenuss.

Das neue Weihnachtsmannhaus wurde im Auftrag des Schaustellervereins VSG gebaut. VSG-Vorsitzender Karl Welte: „Wir haben weder Kosten noch Mühe gescheut, den Kindern und allen Besuchern unseres wunderschönen Weihnachtsmarktes eine so tolle Attraktion zu bieten.“ Auch Weihnachtsmarkt-Geschäftsführer Paul-Gerhard Stieger ist glücklich und hochzufrieden: „Es ist genau so geworden, wie wir uns das vorgestellt haben.“ Die Vorlage dafür hatte vor über einem Jahr der Magdeburger Grafiker Frank Moede zu Papier gebracht – diese ist nun nahezu 1:1 umgesetzt worden. Dazu gehören neben dem Holzschindeldach mit beleuchteter Dachgaube, Weihnachtsbriefkasten oder altertümlichem Telefon auch eine zuckersüße Dekoration mit allerlei weihnachtlichen Dekorationen, Gardinen und Lampen. So urgemütlich stellen wir uns wohl alle die Wohnung des Weihnachtsmannes vor. Der lobte seine „Saison-Domizil“ bei der ersten Besichtigung in der Manufaktur im Wissenschaftshafen in den höchsten Tönen und flüsterte dem Reporter im Vertrauen zu: „So kuschlig hab ich’s nicht einmal am Nordpol.“